Dieser Frosch sieht von oben betrachtet einem gewöhnlichen Laubfrosch sehr ähnlich. Nicht aber von unten: Durch seinen Bauch sieht man sein schlagendes Herz und andere innere Organe.

Ein Kind versucht im Ex

Der kürzlich entdeckte Glasfrosch.
Bild: Jaime Culebras / Ross Maynard

Das zwei Zentimeter grosse Tierchen haben Biologen gerade erst im Amazonasregenwald entdeckt. Es gehört zu einer von rund 150 verschiedenen Glasfroscharten, welche in Mittel- und Südamerika heimisch sind. Den Forschern fiel nicht nur das gläserne Aussehen des Lurchs auf, sondern auch sein Fortpflanzungsverhalten. Die Weibchen befestigen nämlich ihre Eier an der Blattunterseite von Bäumen an Flussufern. Kurz vor dem Schlüpfen lösen sich die Eier und fallen in das darunterliegende Gewässer. Genau dort liegt aber auch die grösste Gefahr für den Nachwuchs. Denn die Abwässer aus Bergbau, Abholzung und Palmölgewinnung im Amazonasgebiet sind oft mit gefährlichen Giftstoffen verseucht. Kaum entdeckt, ist der kleine Frosch deshalb auch schon vom Aussterben bedroht.

 

scitec 

 

 


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